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UAPpedia

UAP- und UFO-Meldungen dokumentieren, vergleichen und einordnen

UAPpedia zeigt anhand überprüfbarer Quellen, was zu einem Fall belegt, unklar, widersprüchlich oder offen ist — ohne zu bewerten, ob ein Ereignis „echt“ war. Beobachtung, Interpretation und redaktionell bestätigte Information werden getrennt behandelt.

18

veröffentlichte Falldossiers

113

erfasste Quellen

1947–2014

abgedeckter Zeitraum

Datenstory · 1974 → 2001

1.679 Bits ins All – und 27 Jahre später ein Raster im Feld

Die Arecibo-Botschaft, ihr Ziel M13 und die Formation von Chilbolton als zusammenhängende Geschichte: echte Bitfolge, Zeitachse, Karten, belegte Fakten, Gegenargumente und offene Fragen.

Bitmatrix
23 × 73
Frequenz
2.380 MHz
bis M13
≈ 25.000 Lj
Arecibo-Dossier öffnen →

Bereiche der Botschaft — antippen/fokussieren für Erklärung

Textalternative & zugängliche Tabelle

Die Matrix aus 23 Spalten und 73 Zeilen zeigt von oben nach unten: die Zahlen 1 bis 10 in Binärdarstellung; die Ordnungszahlen der Elemente Wasserstoff, Kohlenstoff, Stickstoff, Sauerstoff und Phosphor; die Summenformeln der DNA-Bausteine; eine stilisierte Doppelhelix mit der Zahl der Nukleotide; die Figur eines Menschen mit Körpergröße (≈ 1,76 m) und Weltbevölkerung (≈ 4,3 Milliarden); das Sonnensystem mit hervorgehobener Erde; und die stilisierte Arecibo-Antenne mit ihrem Durchmesser von rund 306 Metern.

Bereiche der Bitmatrix mit Zeilen und Beschreibung
BereichZeilenBeschreibung
Zahlen 1–1014Binäre Darstellung der Zahlen eins bis zehn — der „Lese-Schlüssel“ der Botschaft.
Elemente des Lebens510Ordnungszahlen von Wasserstoff, Kohlenstoff, Stickstoff, Sauerstoff und Phosphor.
Bausteine der DNA1130Summenformeln der Nukleotid-Bausteine (Zucker, Phosphat, Basen).
Doppelhelix3146Stilisierte DNA-Doppelhelix; die Mittelsäule codiert die geschätzte Zahl der Nukleotide.
Der Mensch4758Figur eines Menschen; links die Körpergröße (in Vielfachen der Wellenlänge 12,6 cm ≈ 1,76 m), rechts die damalige Weltbevölkerung (≈ 4,3 Milliarden).
Sonnensystem5967Sonne und neun damals gezählte Planeten; die Erde ist zur Figur hin versetzt hervorgehoben.
Das Teleskop6873Stilisierte Arecibo-Antenne mit ihrem Durchmesser (≈ 306 m) in Wellenlängen-Einheiten.

Neu veröffentlicht

Fälle mit Chronologie, Quellen und Gegenpositionen

Alle Fälle →

16. und 24. März 1967 · Malmstrom Air Force Base, Montana (Anlagen generalisiert)

Malmstrom Air Force Base — Ausfall von Interkontinentalraketen (März 1967)

Im März 1967 fielen auf der Raketenbasis Malmstrom in Montana innerhalb kurzer Zeit mehrere Minuteman-Interkontinentalraketen gleichzeitig in den Zustand „no-go“. Beteiligte Offiziere — insbesondere Robert Salas und Fred Meiwald — berichteten, dass zeitgleich Wachpersonal ein Objekt über der Anlage gemeldet habe. Die Luftwaffe untersuchte den technischen Ausfall; eine abschließende, öffentlich dokumentierte Ursache für die Gleichzeitigkeit wurde nicht vorgelegt. Der Fall ist einer der wenigen, in denen Aussagen unter Eid vor einem öffentlichen Gremium vorliegen.

4Quellen
4Ereignisse
0Medien

amtlich untersucht (USAF, technische Störungsanalyse) — Ursache der Gleichzeitigkeit nicht öffentlich geklärt

7. Januar 1948 · Bei Franklin, Kentucky

Der Absturz von Thomas Mantell (Januar 1948)

Am 7. Januar 1948 verfolgte Hauptmann Thomas Mantell mit seiner P-51 ein von mehreren Bodenstellen gemeldetes Objekt über Kentucky und verunglückte dabei tödlich. Der Fall war der erste Todesfall im Zusammenhang mit einer UAP-Meldung und prägte die frühe amtliche Befassung. Die US-Luftwaffe untersuchte ihn im Rahmen von Project Sign; die heute vertretene Erklärung ist ein Skyhook-Forschungsballon, dessen Programm damals geheim war. Als Unfallursache gilt Sauerstoffmangel beim Steigflug ohne Sauerstoffgerät.

4Quellen
4Ereignisse
0Medien

amtlich untersucht (USAF, Project Sign) — als Ballon erklärt

8. Januar 1981 · Trans-en-Provence, Département Var

Trans-en-Provence — Bodenspuren mit amtlicher Laboranalyse (Januar 1981)

Am 8. Januar 1981 meldete ein Anwohner im südfranzösischen Trans-en-Provence, ein scheibenförmiges Objekt sei auf seinem Grundstück gelandet und wieder aufgestiegen. Die Gendarmerie sicherte am Folgetag Boden- und Pflanzenproben. Die staatliche Stelle GEPAN (heute GEIPAN) beim französischen Raumfahrtzentrum CNES ließ die Proben labortechnisch untersuchen; die Auswertung fand Veränderungen am Boden und biochemische Auffälligkeiten an Pflanzen. Der Fall gilt als einer der am besten instrumentell dokumentierten überhaupt — die Deutung der Messwerte ist bis heute strittig.

4Quellen
3Ereignisse
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amtlich untersucht (GEPAN/CNES) — mit Laboranalysen dokumentiert, ohne Zuordnung

4. Oktober 1967 · Vor Shag Harbour, Nova Scotia

Shag Harbour — Wasserung vor Nova Scotia (Oktober 1967)

Am Abend des 4. Oktober 1967 meldeten mehrere Zeugen an der Küste von Nova Scotia, ein Objekt sei mit Lichtern in den Atlantik eingetaucht. Die Royal Canadian Mounted Police nahm die Meldungen auf, Fischerboote und die kanadische Küstenwache suchten das Gebiet ab und beschrieben eine schaumartige Spur auf dem Wasser. Der Vorgang ist in Akten des kanadischen Verteidigungsministeriums dokumentiert und blieb dort ohne Zuordnung — einer der wenigen Fälle mit behördlicher Such- und Bergungsaktion.

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4Ereignisse
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amtlich dokumentiert (RCMP, kanadisches Verteidigungsministerium) — ohne Zuordnung geschlossen

17. November 1986 · Luftraum über Alaska, nahe Fairbanks

Japan-Airlines-Flug 1628 über Alaska (November 1986)

Am 17. November 1986 meldete die Besatzung eines Frachtflugzeugs von Japan Airlines über Alaska über mehrere Minuten Lichter und ein großes Objekt in Flugnähe. Die Flugsicherung in Anchorage verzeichnete zeitweise ein zusätzliches Radarecho. Die US-Luftfahrtbehörde FAA untersuchte den Vorgang und schloss ihn ab, ohne die Radarbeobachtung als bestätigtes Objekt zu werten; der zuständige FAA-Mitarbeiter John Callahan machte die Unterlagen später öffentlich. Der Kapitän hielt an seiner Darstellung fest und wurde vom Unternehmen versetzt.

5Quellen
4Ereignisse
0Medien

amtlich untersucht (FAA) — abgeschlossen ohne Bestätigung eines Objekts, Darstellung umstritten

25. August bis Anfang September 1951 · Lubbock, Texas

Lubbock Lights — Lichtformationen über Texas (August/September 1951)

Ab Ende August 1951 meldeten in Lubbock, Texas, mehrere Beobachter — darunter drei Hochschullehrer des Texas Technological College — wiederholt Formationen heller Lichter, die in kurzer Zeit über den Nachthimmel zogen. Ein Student fotografierte die Erscheinung; die Aufnahmen wurden von der US-Luftwaffe geprüft. Blue Book ordnete die Sichtungen später Vögeln zu, die das Licht neuer Straßenbeleuchtung reflektierten. Die Fotoaufnahmen und die Beteiligung wissenschaftlich geschulter Zeugen halten den Fall bis heute in der Diskussion.

5Quellen
4Ereignisse
0Medien

amtlich untersucht (USAF/Blue Book) — als Lichtreflexion an Vögeln erklärt, umstritten

Eigenständiges Archiv

Kornkreise: Geometrie, Daten und Entstehungsfragen

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Primärmaterial

Offiziell freigegebene US-Navy-Videos

Medienarchiv →

U.S. Department of Defense · Public Domain

GOFAST — offizielles US-Navy-UAP-Video (2015)

Aufnahme 2015-01-21 · veröffentlicht 2020-04-27 · offizieller Status „resolved: no anomalous performance (motion parallax)

U.S. Department of Defense · Public Domain

GIMBAL — offizielles US-Navy-UAP-Video (2015)

Aufnahme 2015-01-21 · veröffentlicht 2020-04-27 · offizieller Status „unresolved

U.S. Department of Defense · Public Domain

FLIR1 — offizielles US-Navy-UAP-Video (2004)

Aufnahme 2004-11-14 · veröffentlicht 2020-04-27 · offizieller Status „unresolved

Primärquellen

US-Akten: Was die Behörden selbst zu den Akten gegeben haben

Alle 710 Akten →

Seit dem National Defense Authorization Act 2024 müssen US-Bundesbehörden ihre UAP-Unterlagen an das Nationalarchiv abgeben. UAPpedia führt die amtlichen Übergaben (Record Group 615) mit Datum, Ort, Einstufung und Link zum Katalog — wortgetreu, ohne Deutung.

Du hast etwas Ungewöhnliches beobachtet?

Markiere den Ort auf der Karte, beschreibe das Geschehen und lade Bilder, Videos, Audio, Dokumente hoch oder verlinke weiterführende Quellen. Jede Meldung wird vor einer Veröffentlichung redaktionell geprüft — nichts erscheint automatisch als bestätigter Fall.

Umfangreich dokumentierte Fälle

Alle Fälle →

Sommer 2014 – Frühjahr 2015 · US-Ostküste (Warngebiet, generalisiert)

USS Theodore Roosevelt — UAP-Ereignisse 2014–2015

Zwischen Sommer 2014 und Frühjahr 2015 meldeten Marineflieger der Trägergruppe USS Theodore Roosevelt vor der US-Ostküste wiederholt unidentifizierte Objekte: zunächst Radarkontakte nach einem Systemupgrade, später auch Infrarot-Erfassungen und Sichtberichte. Zwei 2015 aufgenommene Bordkamera-Videos (GIMBAL, GOFAST) wurden im April 2020 vom US-Verteidigungsministerium offiziell freigegeben. Die Vorgänge sind Gegenstand offizieller Untersuchungen; konventionelle Erklärungen (u. a. Sensorartefakte, Parallaxe, Fremdgeräte) sind für Teile der Ereignisse vorgeschlagen, eine Gesamterklärung ist nicht dokumentiert.

offiziell untersucht (AARO/Navy) — unaufgelöst in Teilenmilitärischmarineoffizielles-videoostkuesteradarflir
Kein geprüftes Bildmaterial vorhanden

7. November 2006, ca. 16:15 Uhr Ortszeit · O’Hare International Airport, Gate C17

O’Hare-Flughafen (7. November 2006)

Am Nachmittag des 7. November 2006 meldeten mindestens ein Dutzend Mitarbeiter von United Airlines und weitere Zeugen am Chicagoer Flughafen O’Hare ein metallisch-graues, scheibenförmiges Objekt, das mehrere Minuten über Gate C17 unterhalb der Wolkendecke schwebte und dann ruckartig nach oben verschwand — zurück blieb nach Zeugenangaben ein scharf umrissenes Loch in der Wolkenschicht. Die FAA verwies nach anfänglichem Dementi (ein Funkmitschnitt wurde per FOIA bestätigt) auf ein Wetterphänomen und untersuchte nicht. Der Fall wurde durch den Chicago-Tribune-Bericht vom 1. Januar 2007 international bekannt; die NARCAP legte 2007 eine technische Analyse vor. Verifiziertes Foto- oder Radarmaterial existiert nicht — der Fall gilt als unaufgelöst bei begrenzter Beweislage.

nicht amtlich untersucht (FAA: Wetterphänomen) — unaufgelöstzivilluftfahrtzeugenfaanordamerika

10.–16. November 2004 · Pazifik vor Baja California (Übungsgebiet der Nimitz-Gruppe)

USS Nimitz — die „Tic-Tac“-Begegnung (November 2004)

Zwischen dem 10. und 16. November 2004 registrierte der Kreuzer USS Princeton der Nimitz-Trägergruppe vor der Küste Südkaliforniens/Baja Californias über mehrere Tage wiederkehrende Radarkontakte mit ungewöhnlichen Höhenwechseln. Am 14. November wurden zwei F/A-18F-Besatzungen zum Abfangen geschickt: Kommandant David Fravor und Pilotin Alex Dietrich beschrieben ein weißes, längliches Objekt („Tic Tac“) ohne sichtbare Trag- oder Steuerflächen über einer gestörten Wasseroberfläche, das sich abrupt entzog. Ein späterer Flug zeichnete das FLIR1-Video auf, dessen Echtheit das US-Verteidigungsministerium 2020 amtlich bestätigte. Für Teile der Videodarstellung existieren Sensor-Erklärungsansätze; eine dokumentierte Gesamterklärung des Ereignisses gibt es nicht.

offiziell untersucht (AATIP/AARO) — unaufgelöst in Teilenmilitärischmarineoffizielles-videoradarflirpazifik

Fallorte weltweit

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Fallorte — interaktive Kartenansicht derzeit nicht verfügbar (schematische Ersatzgrafik, keine echte Weltkarte). Fallorte stehen als zugängliche Liste bereit.

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Aktuelle Ergänzungen

Ganze Zeitleiste →
  1. 24. Juni 1947

    Kenneth Arnold am Mount Rainier (Juni 1947)
  2. Juli 1947

    Roswell — Trümmerfund und amtliche Berichte (Juli 1947)
  3. 7. Januar 1948

    Der Absturz von Thomas Mantell (Januar 1948)
  4. 25. August bis Anfang September 1951

    Lubbock Lights — Lichtformationen über Texas (August/September 1951)
  5. 19./20. und 26./27. Juli 1952

    Washington, D.C. — Radarkontakte über der Hauptstadt (Juli 1952)
  6. 2./3. November 1957

    Levelland — Fahrzeugausfälle in einer Nacht (November 1957)